dotiga managt ÖBB-P&R-Anlage in Steyr

Öffi-Nutzerinnen und –Nutzer mit gültigem Ticket können österreichweit die Park&Ride-Abstellplätze bei den Bahnhöfen der ÖBB gratis nutzen. Diese Gratisparkplätze sind aber auch immer verlockend für Menschen, die Bahn und Bus nicht nutzen. Das bedeutet Handlungsbedarf im Sinne all jener, für die diese Parkplätze geschaffen wurden. Seit Kurzem ist eine topmoderne Schrankenanlage am Bahnhof in Steyr (OÖ) in Betrieb. Das Zutritts-Kontrollsystem funktioniert mittels dotiga-Technologie aus dem Hause InfPro.

dotiga, das Dokumentenmanagement-System (DMS) aus dem Hause InfPro, leistet bei der innovativen Schrankenanlage am Bahnhof in Steyr wertvolle Dienste. Mittels seiner ausgefeilten Technologie werden die Parktickets durch Texterkennung ausgelesen und erkannt. (siehe weiter unten „So funktioniert das neue System“).

 

dotiga-Projektleiter und Consultant Michael Fried, MSc schildert die Ausgangslage:

Der öffentliche Verkehr in Österreich wird von mehreren, landesweit tätigen Organisationen und Regionalverbänden geführt. Tickets gibt es in den verschiedensten Varianten: mit Barcodes, auf Thermopapier, am Handy, im Scheckkartenformat, im Format A4 – zuhause ausgedruckt, uvm. So müssen wir in der Endausbaustufe hunderte Ticketarten erkennen. Diese gilt es möglichst effizient ins System einzulernen, um auch auf zukünftige neue Varianten schnell reagieren zu können. Hierbei werden die MitarbeiterInnen der ÖBB von der dotiga-template-Engine unterstützt. Tickets können schnell und einfach, grafisch aufbereitet ins System gespielt und so auch zukünftig ein reibungsloser Betrieb garantiert werden.

 

Künftig mehr Parkplätze durch neues Prüfsystem

Das Parkhaus beim Bahnhof Steyr weist 216 PKW- und 42 Zweirad-Stellplätze auf. Die Parkplätze im 1. und 2. Obergeschoss sind für Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs vorgesehen. Da durch vermehrt widerrechtliche Nutzungen das Parkhaus seine ursprüngliche Bestimmung nicht mehr erfüllen konnte, haben die ÖBB eine Zutrittskontrolle eingeführt. NutzerInnen des öffentlichen Verkehrs parken weiterhin kostenlos.

„Es handelt sich hier um eine neue elektronische Form der Parkraumbewirtschaftung, die vorerst als Pilotprojekt läuft. Die Erkenntnisse daraus sollen in die Entwicklung eines Systems einfließen, das standardmäßig bei weiteren P&R-Anlagen anwendbar ist“, informieren die ÖBB. Das Erfolgsmodell „P+R“ soll auch 2018 fortgesetzt werden.

Foto: ÖBB-Infrastruktur AG

So funktioniert das neue System:

1. Bei Einfahrt Parkticket ziehen
2. Fahrzeug abstellen und öffentliches Verkehrsmittel benutzen
3. Nach Rückankunft Parkschein auf ÖBB Scansäule auflegen und Scanvorgang starten
4. Dann gültigen Öffi-Fahrschein auflegen und Scanvorgang starten
5. Entwertungsvorgang wird durchgeführt
6. Anlage mit entwertetem Parkticket verlassen

Von unberechtigten NutzerInnen wird künftig eine entsprechende Gebühr eingehoben.
(Quelle: ÖBB-Infrastruktur AG) Fotos: ÖBB

 

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