„Hallo, hier spricht translogica“

Bis zum Jahr 2020 soll bei Quehenberger Logistics alles, was sich digitalisieren und automatisieren lässt, umgestellt sein, umreißt CEO Christian Fürstaller die vorausschauende Strategie. Quehenberger Logistics setzt außerdem das innovative Pilotprojekt, bei dem translogica automatische Anrufe tätigt, erfolgreich um.

Mit dem Transport-Dokumenten-Management-System (TDMS) translogica/dotiga aus dem Hause InfPro ist Digitalisierung im Bereich FTL/LTL, einer Kerndienstleistung von Quehenberger, bereits erfolgreiche Realität. „translogica beschleunigt nicht nur die Disposition, sondern stellt einen bisher ungeahnten Überblick über jeden Auftrag her: Von den Stamm- über die Auftragsdaten bis zu den zugehörigen Dokumenten. Letztere werden über die Dokumentenverwaltung dotiga zugespielt und stehen in einem digitalen Akt jedem zur Verfügung, der nutzungsberechtigt ist. Dispopläne werden jetzt automatisch erstellt und grafisch abgebildet, sie können auch laufend angepasst werden. Über Geofencing wird gespiegelt, ob der jeweilige LKW geografische Begrenzungen erreicht hat und neue Aktionen in Bezug auf den betroffenen Auftrag nötig sind. So lässt sich die Ankunftszeit eine LKW-Lieferung exakt bestimmen und für den Kunden/die Kundin transparent machen….“, heißt es im informativen Magazin für Logistik und Leben „AQ“, herausgegeben von Quehenberger Logistics. Nachsatz: 2020 wird eine ganz neue Transparenz nach innen und außen erreicht sein.

 

Thomas Kogler, Produktmanager bei der Augustin Quehenberger Gruppe in Österreich

Thomas Kogler, Produktmanager bei der Augustin Quehenberger Gruppe in Österreich

Intelligente Workflows

Eine erfolgreiche Digitalisierungs-Strategie basiert auf durchdachtem Business Process Management (BPM). Dies bedeutet, unternehmensinterne Geschäftsprozesse mit intelligenten Workflows zu  modellieren. „Ein solcher nimmt mir Arbeit ab, welche ich sonst gerne vergessen würde oder die umständlich zum Auswerten wäre. Zum Beispiel ‚Rückläufige Kunden‘ oder ‚Zielpreise für Tender Management‘“, schildert Thomas Kogler, Produktmanager bei der Augustin Quehenberger Gruppe in Österreich. Koglers präferiertes Exemplar stellt der „Problemworkflow“ dar. „Weil ich hier immer weiß, bei wem das Problem gerade in Bearbeitung ist, wie lange es dort schon liegt, welche Aktionen gesetzt wurden und der Workflow automatisch nach vorgegebenem Muster abbricht. Aber auch weitere Parteien können miteinbezogen werden.“

„Hallo, hier spricht translogica“

Quehenberger Logistics setzt außerdem das innovative Pilotprojekt, bei dem translogica automatische Anrufe tätigt, erfolgreich um. Kogler fasst die bisherigen Erfahrungen zusammen: „Mitarbeiter sprechen eine spezielle Nachricht ins System ein. Diese wird dann dem jeweiligen Gesprächspartner wiedergegeben. Unserer Analyse nach ist die Akzeptanz unserer Geschäftspartner groß!“ Oftmals seien diese dann verwundert, wenn sie erfahren, dass sie mit einem Computer telefoniert hätten. „Da aber nur die Einleitung so abläuft, das eigentliche Gespräch jedoch vom Mitarbeiter geführt wird, funktioniert das sehr gut“, sagt Kogler. Beim Test wurden 50 Anrufe pro Sekunde gemacht, wobei das System theoretisch auf bis zu 50.000 Anrufe (und mehr) pro Sekunde skalierbar wäre. Vermittelt werden jedoch nur solche Kontakte, die wirklich an einer Ladung interessiert sind – also so genannte „qualifizierte Leads“. Das direkte „Abtelefonieren“ von potenziellen Auftraggebern galt jahrzehntelang als Erfolgsgarant in der Dispo schlechthin. Heute passiert dies vorwiegend in schriftlicher Form – E-Mails und Textnachrichten sind sehr beliebt. „Da heben wir uns mit automatischen Anrufen positiv von Mitbewerbern ab“, analysiert Kogler. Er sieht in Zukunft noch viele weitere spannende Themen mit Computerstimmen bzw. Künstlicher Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen. Nachsatz: „Auch die Firma InfPro und wir sind bereits am Weiterentwickeln. Nur so viel sei gesagt: Es wird spannend.“

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  • 85 Standorte
  • 20 Länder
  • 3.200 Mitarbeiter in

Die Augustin Quehenberger Group ist eine Holdinggesellschaft zur strategischen und operativen Führung qualitätsorientierter Logistikunternehmen. Die Gesellschaft mit Sitz in Straßwalchen bei Salzburg führt die Marke Quehenberger Logistics und befindet sich im Eigentum von Christian Fürstaller, Rodolphe Schoettel und Rudi Quehenberger. Die Unternehmensgruppe bietet die Vorteile eines mittelständischen Unternehmens, verbunden mit dem Know-how und der Kompetenz eines Konzerns. Dabei setzen die Eigentümer auf top ausgebildete Mitarbeiter, ein internationales und erfahrenes Management-Team, Flexibilität durch flache Hierarchien, kurze Entscheidungswege, Handschlagqualität, aktive Einbindung und Präsenz des Executive Boards im Tagesgeschehen. Die Logistikgruppe agiert an 85 Standorten in 20 Ländern in Zentral- und Osteuropa und ist auf ganzheitliche, moderne Logistiklösungen spezialisiert.

Weitere Informationen: www.quehenberger.com

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